Dürfen Hunde Paprika essen?

Mit Vorsicht

Bedingt. Nur reife, rote Paprika ist in kleinen, am besten gegarten Mengen okay. Grüne, gelbe und unreife Paprika sind tabu, weil sie viel vom giftigen Solanin enthalten. Scharfe Paprika und Peperoni sind ebenfalls ungeeignet.

Was du wissen musst

Als Nachtschattengewächs enthält Paprika Solanin, das die Schleimhäute reizt und in größerer Menge Magen-Darm- und Nervenbeschwerden auslöst. Beim Reifen baut sich Solanin ab, deshalb ist rote Paprika die einzig geeignete Farbe – grüne und gelbe konsequent weglassen. Entferne Kerne und Strunk und gib nur kleine Stücke; gedünstet ist sie leichter verdaulich, und ein Teil des Solanins geht ins Kochwasser über. Reiche Paprika nur als gelegentlichen Snack, nie als feste Beilage. Hat dein Hund größere Mengen roher oder grüner Paprika gefressen und zeigt Erbrechen, Durchfall oder Zittern, geh zum Tierarzt.

Mögliche Symptome: Erbrechen, Durchfall, Zittern, Krämpfe, Müdigkeit, Appetitlosigkeit

Quellen: agila.de · fressnapf.de · Stand: 2026-07-06. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Beratung.

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