Dürfen Hunde Walnüsse essen?

Nicht füttern

Besser nein. Frische, saubere Walnüsse sind zwar nicht akut giftig, das eigentliche Risiko sind aber Schimmelpilze auf den Nüssen, die das Nervengift Penitrem A bilden. Schwarze Walnüsse und Nüsse aus Garten oder Wald sind tabu.

Im Ernstfall: Hat dein Hund davon gefressen, zögere nicht — ruf sofort deine Tierarztpraxis oder den tierärztlichen Notdienst an. Nimm Menge und Zeitpunkt der Aufnahme mit ins Gespräch.

Was du wissen musst

Herabgefallene, feuchte oder ältere Walnüsse werden häufig von Schimmelpilzen (Aspergillus, Penicillium) befallen, die Mykotoxine wie Penitrem A bilden – schon ab etwa 0,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht drohen Zittern und Krampfanfälle. Die schwarze Walnuss (Juglans nigra) enthält zusätzlich Juglon, das Erbrechen und Koordinationsstörungen auslösen kann. Der hohe Fettgehalt kann außerdem Durchfall oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung begünstigen. Nüsse aus Garten, Park oder Wald sind deshalb absolut tabu. Symptome treten oft schon 15 Minuten bis 3 Stunden nach dem Fressen auf – zeigt dein Hund Zittern, Zucken oder Krämpfe, sofort zum Tierarzt.

Mögliche Symptome: Zittern, Muskelzucken, Krämpfe/Krampfanfälle, Erbrechen, Durchfall, Koordinationsstörungen

Quellen: dasgesundetier.de · petsvetcheck.de · Stand: 2026-07-06. Diese Seite ersetzt keine tierärztliche Beratung.

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